Aesculap SUSI Innovation

Verbesserung zu bestehenden Lösungen/ Historie/Wirksamkeit

Momentan werden in den bereits beschriebenen Bereichen entweder Stahlinstrumente eingesetzt, die tendenziell qualitativ minderwertiger sind als das hochwertige OP-Instrumentarium. Diese Instrumente müssen entweder durch die ZSVA aufbereitet, doppelt Peel verpackt sterilisiert und durch aufwendige Logistikprozesse auf den Stationen, in den Ambulanzen und Rettungswägen bereitgestellt werden oder es werden Stahlinstrumente verwendet, die als Einmalprodukt deklariert sind und nach dem einmaligen Einsatz fachgerecht entsorgt werden müssen, was zusätzliche Prozesskosten verursacht.

Zudem besteht die Gefahr, dass diese Instrumente nicht wie vorgesehen gereinigt und dann entsorgt werden, sondern in den Instrumentenkreislauf gelangen und sich somit die Korrosion auf die Sterilisationskammern und dadurch auch auf die hochwertigen OP-Instrumente überträgt. Dies hat wiederum erhebliche Kosten für Ersatzbeschaffungen zur Folge, die auszusondernden korrodierten Instrumente ersetzen.

Gängige Praxis ist jedoch der Einsatz von wieder verwendbaren Stahlinstrumenten auf den Stationen. Diese werden wie im Abschnitt „Besonderheiten“ erläutert, durch die ZSVA aufbereitet, doppelt Peel verpackt sterilisiert und durch aufwendige Logistikprozesse auf den Stationen bereitgestellt. Oftmals sind diese Prozesskosten im Krankenhaus nicht transparent. Jedoch können die hierfür anfallenden Kosten mit relativ wenig Aufwand aufgezeigt werden. Beispielhaft ist eine solche Wirtschaftlichkeitsanalyse eines deutschen Krankenhauses im Abschnitt drei dargestellt, die ein jährliches Einsparpotenzial beim Einsatz von SUSI – im Vergleich zu den bisher anfallenden Kosten für die Aufbereitung und Bereitstellung des Stationsinstrumentariums – in Höhe von 37 Prozent = 36 239 Euro aufzeigt.

Zusätzlich zu diesem jährlichen Einsparpotenzial können in vielen Fällen auch Investitionen in neues Instrumentarium bzw. in neue RDGs und Sterilisatoren vermieden werden. Oftmals arbeiten ZSV Abteilungen am oberen Limit der Kapazitäten und müssten in neue Maschinen und in räumliche Erweiterungen investieren. Wenn sich jedoch die Stationen, Ambulanzen und das angeschlossene externe Rettungswesen eigenständig mit SUSI Instrumenten versorgen können, fällt die Aufbereitung dieser Instrumente weg und die ZSVA Mitarbeiter können sich auf ihr Kerngeschäft – nämlich die Aufbereitung der Instrumentensiebe für den OP – konzentrieren. Dadurch entschärft sich die angespannte Kapazitätslage merklich, ohne in zusätzliche Kapazitäten investieren zu müssen. Kosten für die Neu- und Ersatzbeschaffung sowie etwaige Reparaturkosten für Stahlinstrumente entfallen gänzlich.

Darüber hinaus ermöglicht der Einsatz von SUSI Instrumenten eine einfache und eindeutige Zuordnung aller Prozesskosten für das verwendete chirurgische Instrumentarium nach DRGs und eine eindeutige Rückverfolgung des für jeden einzelnen Eingriff verwendeten Instrumentariums durch entsprechende Codierungen auf der SUSI Spenderbox und auf jeder einzelnen SUSI Sterilverpackung.

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